Was muss der Mieter beachten?
SUP – MIETBEDINGUNGEN

1. Mietgegenstand

Der Vermieter betreibt einen Verleih von Paddle Boards und überlasst bei bestehender Verfügbarkeit dem umseitig angeführten Mieter ein Paddle Board mitsamt des dafür vorgesehenen Ruders zu den in der Preisliste angeführten Konditionen.

2. Nutzung

Der Mieter bestätigt die Richtigkeit der angegebenen Personalien. Zur Nutzung der Mietgegenstände ist grundsätzlich nur der Mieter berechtigt. Übergibt der Mieter das Paddle Board dennoch an Dritte, so haftet er für alle Schäden, die durch den Dritten verursacht wurden. Die Nutzung des Paddle Boards darf ausschließlich in den dafür vorgesehenen Gewässerabschnitten erfolgen. Der Mieter verpflichtet sich nach Ablauf der vereinbarten Nutzungsdauer zur Rückgabe aller Mietgegenstände am Ausgabeort.

3. Preise

Die Nutzung erfolgt zu den vereinbarten Preisen. Bei vorzeitiger Rückgabe des Paddle Boards erfolgt keine anteilige Refundierung des Mietpreises. Eine Verlängerung der Mietdauer kann nur mit Rücksprache des Vermieters erfolgen. Wird das Paddle Board nicht bis spätestens Ende der vereinbarten Zeit zurückgegeben, so hat der Mieter dem Vermieter den Preis für jede angefangene Stunde zu zahlen.

4. Haftung des Mieters

Die Nutzung des Paddle Boards erfolgt auf eigene Gefahr. Die Haftung des Mieters beginnt mit der Übergabe des Paddle Boards und endet erst mit der Rückstellung der Mietgegenstände im Sinne des Punkt 2. Mit der Übernahme des Paddle Boards erkennt der Mieter den mangelfreien Zustand dieses und gegebenenfalls zusätzlich gemieteter Gegenstände an. Etwaige Beanstandungen sind vorab schriftlich im Mietvertrag zu vermerken. Der Mieter haftet insbesondere für fahrlässige und mutwillig verursachte Schäden und für solche, die aus einer Verletzung der Mietbedingungen resultieren. Für Schäden, die durch einen Dritten verursacht wurden, haftet der Mieter, wenn er diesem das Paddle Board zur Nutzung überlassen hat. Im Falle einer Beschädigung ist vom Mieter volle Genugtuung zu leisten.

5. Diebstahl/Verlust

Der Mieter verpflichtet sich die Mietgegenstände während aufrechter Mietdauer entsprechend zu sichern und zu bewachen, sodass dieser grundsätzlich für Diebstahl, Beschädigung, Teilverlust oder Verlust dieser Mietgegenstände bis zur Höhe des jeweiligen Wiederbeschaffungswertes haftet.

6. Mängelanzeige

Der Mieter verpflichtet sich alle während der Mietzeit auftretenden Mängel bei Rückstellung des Paddle Boards unverzüglich anzuzeigen und im Falle eines Diebstahles dies dem Vermieter weiterzuleiten sowie die zuständige Polizeidienststelle zu benachrichtigen.

Gibt es Regeln für die Benützung?
SUP – BENÜTZUNG

Das SUP Stand Up Paddeln in flachen Binnengewässern mit wenig Strömung und Wind ist ideal für den Anfang und ist relativ ungefährlich, dennoch sollten ein paar Sicherheitshinweise beachtet werden.

1. Ausrüstung

Schätze realistisch ein, wie gut du Schwimmen kannst. Alle unter Rettungsschwimmer Niveau sollten auch in flachen ruhigem Wasser eine Schwimmweste, Schwimmhilfe tragen. Bei Kajakern gibt es eine generelle Schwimmwestenpflicht, an die wir uns auch als Stand Up Paddler halten sollten. Wir empfehlen jedoch, auch auf flachen ruhigen Seen Schwimmwesten zu verwenden, insbesondere im Frühjahr, Herbst und Winter, wenn die Wassertemperaturen sehr niedrig sind. Neoprenschuhe sowie Neoprenanzüge sind in solchen Gewässern zu empfehlen.

SUP Boards für Anfänger müssen groß genug gewählt werden und sollten ein sicheres Stehen auch auf leicht bewegtem Wasser ermöglichen. Die Paddel sind verstellbar und werden vor benutzen an die Körpergröße exakt angepasst.

Bei Wahl der Kleidung immer bedenken, dass man auch in das Wasser fallen kann. Die Bekleidung sollte den Körper vor Kälte schützen aber es auch erlauben, zu schwimmen. Ausgezeichnet haben sich lange 3/2er Neoprenanzüge und darüber eine gute Windjacke.

2. Ein und Ausstieg

Der Ein und Ausstieg erfolgt immer am Ufer und niemals an einem Steg. Bis ins tiefe Wasser wird auf dem SUP Board auf den Knien gepaddelt. Erst wenn eine Wassertiefe von 2,0m erreicht ist darf man auf das SUP Board stehen und die Grundhaltung einnehmen. Das Anfahren von Stegen, Booten oder anderen Aus und Einstiegsmöglichkeiten ist untersagt. Die Verletzungsgefahr ist hier viel zu groß.

3. Vorfahrtsregeln

Genau wie im Straßenverkehr gibt es auch für das Gewässer Vorfahrtsregeln um Zusammenstösse zu vermeiden welche immer öfters passieren. Mache dich mit den Vorfahrtsregeln vertraut, bevor du SUP Paddeln gehst. Berufsschifffahrt hat immer Vorrang. Normale Motorboote haben dir auszuweichen, wobei hier immer damit zu rechnen ist, dass diese die Vorfahrtsregeln nicht kennen oder dich übersehen.

4. Brett nicht verlieren

In einer Notsituation sich nie vom Brett entfernen selbst wenn man das Paddel verliert sollte man das Paddel gehen lassen und auf dem Brett bleiben. Wenn man sich auf das Brett legt, und mit Hilfe der Händen paddelt, ist man immer noch schneller und sicherer, als wenn man schwimmt. Am Anfang Immer gegen Wind und Strömung paddeln, dann kann man, sollte die Kraft nachlassen, sich von Wind oder Strömung zurück treiben lassen.

5. Wetter

Vor einer SUP – Ausfahrt immer die Wetter- und Windvorhersage prüfen.